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Sprache in Text umwandeln

Du hast etwas zu sagen und willst es als Text, nicht als Audiodatei. Dafür gibt es mehrere Wege auf iPhone und Mac, von Apples eingebauter Diktierfunktion bis zu einer eigenen App. Dieser Guide zeigt dir, was jeder Weg kann und wo er aufhört.

Apples eigene Diktierfunktion.

Auf iPhone und Mac tippst du das Mikrofon-Symbol in der Tastatur an. Du sprichst direkt in jedes Textfeld, egal ob Notiz, Mail oder Nachricht. Kein Umweg über eine App, das funktioniert sofort und überall, wo du auch tippen kannst. Was fehlt: einen Verlauf deiner Diktate gibt es nicht, ist der Text erst mal eingefügt, ist er weg. Eigene Schreibweisen für Namen oder Fachbegriffe kannst du nicht hinterlegen, die Erkennung liefert jedes Mal ihre Standardversion.

Erst aufnehmen, dann umwandeln.

Du nimmst mit Sprachmemos oder einer ähnlichen App zuerst nur Audio auf, ohne Live-Erkennung. Danach wandelst du die Aufnahme in Text um, zum Beispiel mit Hallig oder Apples eigener Transkription in der Sprachmemos-App. Der Weg lohnt sich, wenn du unterwegs nur aufnehmen willst und dir die Umwandlung später ansiehst. Er passt auch, wenn du eine bestehende Sammlung alter Sprachnotizen hast. Wie das im Detail geht, steht in unserem Guide Sprachnotizen in Text umwandeln.

Direkt diktieren, mit einer App wie Hallig.

Eine App wie Hallig läuft im Hintergrund bereit, du öffnest sie, sprichst, und der Text landet in deiner Zwischenablage. Auf dem Mac fügt Hallig ihn zusätzlich direkt in das Feld ein, das gerade den Fokus hat. Jedes Diktat bleibt in deinem Verlauf, mit Zeitstempel zum Nachschlagen. Eigene Begriffe, Namen oder Schreibweisen legst du in einem eigenen Wörterbuch fest. Lange Diktate bekommen automatisch Absätze an den Stellen, an denen du eine Sprechpause gemacht hast.

Warum lokal einen Unterschied macht.

Lokal heißt: die Erkennung läuft auf deinem Gerät, ein Diktat verlässt es nie. Was das für deine Daten bedeutet, erklärt unser Guide Diktieren ohne Cloud im Detail.

Welcher Weg zu dir passt.

Reicht dir ein kurzer Satz in eine Nachricht oder Mail, ist Apples Diktierfunktion die einfachste Wahl. Du brauchst nichts zu installieren. Hast du eine Sammlung alter Sprachnotizen oder willst unterwegs nur aufnehmen, passt der Weg über Sprachmemos. Diktierst du regelmäßig längere Texte und suchst einen Verlauf oder eigene Begriffe, ist eine App wie Hallig der direktere Weg. Am Ende geht es darum, wie oft du diktierst und was mit dem Text danach passiert.

Häufige Fragen.

Geht das ohne Internet?

Kommt drauf an, welchen Weg du wählst. Apples Diktierfunktion läuft für viele Sprachen direkt auf dem Gerät, kann je nach iOS-Version und Sprache aber eine Verbindung brauchen. Eine App wie Hallig braucht eine Verbindung nur einmalig, für den Download eines Erkennungsmodells, danach läuft die Erkennung selbst ohne Internet.

Werden meine Wörter verändert?

Nein, die Wörter bleiben deine. Bei Hallig schreibt die Erkennung nur auf, was du sagst, ohne es umzuformulieren oder Füllwörter zu entfernen. Ob dein Text in Absätze an Sprechpausen gegliedert wird oder eigene Schreibweisen aus deinem Wörterbuch greifen, entscheidest du selbst, in den Einstellungen.

Was kostet das?

Apples Diktierfunktion und der Weg über Sprachmemos kosten nichts extra, beides ist Teil von iOS und macOS. Hallig kannst du kostenlos testen, Pro ist ein Einmalkauf, kein Abo.

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